Diego Martin-Etxebarria

Diego Martin-Etxebarria, der 2015 den 1. Preis, den Asahi-Preis sowie den Hideo-Saito-Preis des 17. Tokyo International Music Competition for Conducting gewann, ist seit Anfang der Spielzeit 2017/2018
1. Kapellmeister und stellvertretender GMD am Theater Krefeld Mönchengladbach. In der Spielzeit 2018/19 wird er die Premieren von Mozarts "Die Zauberflöte", Kálmáns "Die Faschingsfee", Verdis "Nabucco" und Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt" leiten.

Außerdem hat er im Musiktheaterbereich folgende Produktionen geleitet: Dittrichs “Die Blinden/ Die Verwandlung” (Berliner Staatsoper), Mozarts “Die Zauberflöte” (Kleines Haus Dresden), Donizettis “Rita” (Volksbühne Berlin), Donizettis “L’elisir d’amore” (Vigo, Ourense und Pontevedra), Bizets “Carmen” (Santa Florentina Festspiele), Puccinis “La Bohème” (Theater Augsburg), Montsalvatges "El gato con botas" (Teatro Real, Madrid), Adés’ “Powder her face” (Arriaga Theater, Bilbao), Donizettis “Don Pasquale” (Auditorium Terrassa, Barcelona), Serra's "Tempesta Esvaïda" (Teatre Fortuny Reus) sowie Humperdincks "Hänsel und Gretel", Menottis "The Consul", Mascagnis "Cavalleria rusticana" und Puccinis "Gianni Schicchi" (Theater Krefeld Mönchengladbach).

Seit dem Erfolg beim Tokyo International Music Competition for Conducting gastiert er regelmäßig in Japan und leitet Orchester wie das Kansai Philharmonic, Nagoya Philharmonic, Osaka Philharmonic, Osaka Symphony oder Yomiuri Nippon Symphony. In seiner spanischen Heimat führen ihn Gastdirigate und zum Orquesta Sinfónica de RTVE, Sinfónica de Bilbao, Sinfónica de Euskadi, Sinfónica de Galicia, Sinfónica de Barcelona, Sinfónica de Tenerife, Sinfónica del Vallés, Orquesta Ciudad de Granada, und zur Filarmónica de Málaga.

Diego Martin-Etxebarria war musikalischer Leiter des Akademischen Orchesters Freiburg (2010-2012) und des Euskadiko Ikasleen Orchestra (Baskenland, 2007-2008), sowie künstlerischer Leiter des Art Ensemble Barcelona (2004-2007). Von seinen Aufnahmen ist besonders die von Joaquim Serras' Oper “Tempesta esvaïda” und von Enric Morera's Zarzuela “La viola d’or” hervorzuheben. Letztere wurde von Kritikern in Katalonien als beste Klassik-CD des Jahres 2016 ausgezeichnet.

Seine Ausbildung schloss Diego Martin-Etxebarria mit Diplom an der Musikhochschule von Katalonien (Spanien) ab. Parallel dazu nahm er regelmäßig an der Accademia Chigiana in Siena (Italien) unter der Leitung vom Gianluigi Gelmetti sowie an Meisterklassen bei David Zinman, Riccardo Frizza, Donato Renzetti, Dima Slobodeniouk, Lutz Köhler, Riccardo Frizza und Jesús López Cobos teil. Er wurde Stipendiat der Humboldt-Stiftung und absolvierte über ein DAAD-Stipendium ein Aufbaustudium Orchesterdirigat an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar bei Prof. Pasquet und Prof. Kahlert. Sein Konzertexamen schloss er an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden bei Prof. Klemm und Prof. Kluttig ab. Parallel zu seinen Studien assistierte Diego Martin-Etxebarria an Opernhäusern wie dem Teatro Real in Madrid, Opernhaus von Bilbao, dem Stadttheater Bern, der Semperoper Dresden und dem Théâtre des Champs-Élysées.

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