Tamar Beraia (Klavier)

Die georgisch-schweizerische Pianistin Tamar Beraia präsentiert sich mit einem Klavierspiel voller Kraft und Reife, bei dem sich Musikalität und Virtuosität vereinen. Beim 17. Internationalen Santander Klavierwettbewerb "Paloma O'Shea" bewies sie damit als Gewinnerin des Dritten Preises mit Bronzemedaille ex aequo und des Sony-Publikumspreises, wie man sein Publikum durch Musik erobert.

Tamar Beraia wurde in Tbilisi (Georgien) in eine Familie von Musikern geboren. Bereits in sehr jungen Jahren gewann sie erste Preise bei den Internationalen Klavierwettbewerben "Balys Dvarionas" (Litauen, 1997) und "Heinrich Neuhaus" (Russland, 2000). In Georgien studierte sie an der Paliaschwili-Musikschule für begabte Kinder bei Dodo Tsintsadze und am Staatlichen Konservatorium bei Nana Khubutia. Danach ging sie für zwei Jahre an die Musikhochschule in Luzern für ein Masterstudium in der Klasse von Yvan Klánský. Sie erhielt Stipendien von der Mikael-Tariverdiev-Stiftung und der Pianistin Elisabeth Leonskaja.

Im Februar 2014 erschien Tamar Beraias Debüt-CD bei dem Berliner Label eaSonus, ein Solo-Rezital im Bayerischen Rundfunk mit Werken von Haydn bis Liszt. Im Duo mit ihrer Schwester Natia Beraia spielt Tamar Beraia sowohl vierhändig als auch auf zwei Klavieren.

Seit Beginn der Spielzeit 2015/16 wird Tamar Beraia für die Dauer von drei Jahren im Rahmen des stART-Programms von Bayer Kultur gefördert. Auftritte führten sie u.a. in die Luxemburger Philharmonie, zum West Cork Chamber Music Festival und zum Davos Festival sowie nach Berlin, München und Paris. Ende März 2017 erfolgt ihr Rezital-Debüt in Londons Wigmore Hall.

Drucken